ehemalige Aufführungen

«Guet Nacht Frau Seeholzer»  

 

Eine turbulente Komödie voller Witz, Tempo und Spannung

 

Guetnacht Frau SeeholzerBei Hänggis herrscht Hochbetrieb. Nicht nur Weihnachten steht vor der Tür, sondern auch die Hochzeit der ältesten Tochter Jacqueline mit Viktor Habertür. Dem Vater kommt das äusserst gelegen, rettet ihn doch die mit der Heirat verbundene Fusion vor dem Konkurs. Mitten in die Vorbereitungen platzt Amalia Seeholzer, eine etwas seltsame Dame, die alles durcheinander bringt. Sie behauptet, von Hänggis geträumt zu haben. Zur allseitigen Verblüffung treffen all ihre "Prophezeiungen" ein. Und plötzlich steht alles auf dem Spiel…

 

Das Lustspiel in drei Akten von Arthur Lovegrove (Originaltitel: Goodnight Mrs. Puffin) fand schon in den Siebzigerjahren mit Margrit Rainer und Ruedi Walter in den Hauptrollen grossen Anklang. Andrej Togni inszeniert das Stück nun mit dem Theater Dietlikon frisch und spritzig, so dass die Zuschauerinnen und Zuschauer zusammen mit den geplagten Familien Hänggi und Habertür schmunzelnd und lachend in deren plötzlich unsicher gewordene Zukunft blicken.

 

Das Theater Dietlikon freut sich darauf, Sie im Januar 2014 ent- und gespannt begrüssen zu dürfen. Der Vorverkauf läuft ab 7. Dezember 2013 bei der Drogerie Hafen, Tel. 044 833 33 88.

 

 

Die Rollen und ihre Darsteller


Regie
    Andrej Togni
 
 
Amalia Seeholzer     Susi Avvanzino
 
Heini Hänggi     Werni Rohrer
 
Emma Hänggi     Caroline Schuhmacher
 
Jacqueline Hänggi     Claudia Gebert
 
Denise Hänggi     Sabrina Vinard
 
Niggi Hänggi     Lukas Coradi
 
Stefan Habertür     Rolf Aerne
 
Viktor Habertür     Alois Carnier
 
Mirko Music     Hanspeter Kunz
 
Esperanza     Mägi Bischofberger
 

 

 


 

PDF Plakat zum Stück

 

PDF Flyer zum Stück

 


PDF Artikel Kurier vom 16. Januar 2014

 


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«Lottofieber»  

 

Komödie

Plakat: Lottofieber

Bearbeitung und Regie: Claudio Schenardi

 

 

Liebe Theaterfreunde

Kennen Sie das Gefühl, einen Sechser im Lotto zu haben? Nein? Willi Herzog, Kari Schmid und seine Frau Lisbeth aus Schlupfbach auch nicht. Aber das schier unvorstellbare Gefühl ist für sie in nächste Nähe gerückt, denn die Zeitung verkündet, dass der einzige Sechser in ihrem Dorf getippt wurde. Wer hat nur so viel Schwein gehabt? Es wäre Sünd und Schande, eine so gute Gelegenheit, mit einem Lottogewinner gut Freund zu werden, nicht zu nutzen. Ist es der streng riechende Säuli-Toni, der plötzlich eine Goldkette um den Hals trägt? Oder Anna, die das Geld als vielumworbene und alleinerziehende Mutter so gut gebrauchen könnte? Oder die Kioskverkäuferin Rosi, die plötzlich tagsüber Champagner trinkt?
Mit dem Spass bei der fiebrigen Suche ist es jäh vorbei, als sich eine Dame der Lottogesellschaft ankündigt, um nach dem Rechten zu sehen. Plötzlich haben einige Leute etwas zu verbergen. Es wird gezielt Charme versprüht, Komplotte werden geschmiedet und das Lottofieber erfasst das ganze Dorf. Das ganze Dorf? Nein. Alice, die verbitterte, knausrige Rollstuhlfahrerin leistet auf ihre Art Widerstand, denn niemand aus Schlupfbach soll glücklich werden, wenn es nach ihr geht ...

 

Kommen Sie ins Theater Dietlikon und finden Sie den oder die rechtmässige GewinnerIn!

Wenn Sie die geglückte Verfilmung dieser Geschichte kennen, dann kommen Sie wohl sowieso, aber verraten bitte noch nichts ...

 

Probe zu Lottofieber


 

PDF Plakat zum Stück

 



Die Rollen und ihre Darsteller

 

Lisbeth Schmid Ehefrau von Kari   Brigitta Schafer
 
Kari Schmid Ehemann von Lisbeth   Werni Rohrer
 
Willi Herzog Kari's Freund   Matthias Mrozowski
 
Johanna Sedlmayer   Vertreterin d. Lottogesellschaft   Sigrid Wittl
 
Anna alleinerziehende Mutter   Tatjana Peine
 
Alice körperlich behindert   Susi Avvanzino
 
Toni Elmiger Schweinehirt   Lenard Lutz
 
Nora schwärmt für Willi   Blanca Bruggmann
 
Andi benutzt Aftershave   Lukas Coradi
 
Mario Beizer der Harmonie   Felice Grella
 
Christian Pfarrer   Patrick Neidhard
 
Rosi Kioskverkäuferin   Margrith Goetze
 
George Vater von Anna   Werni Zimmermann
 
Fränzi Tochter von Anna (Doppelbes.)   Romina Müller
 
Fränzi Tochter von Anna (Doppelbes.)   Leonita Shumolli
 
Christina Gelmetti                  Begleitung am Akkordeon

 


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«Viel Lärm um nichts»  

 

Spiel mit dem Sein und Schein

Die bekannte Komödie “Viel Lärm um Nichts“ von William Shakespeare hat unser Regisseur Claudio Schenardi für das Theater Dietlikon neu bearbeitet und in den Dialekt übertragen. Ein Stück klassisches Theater, gespickt mit scharfzüngigen, spitzfindigen und humorvollen Dialogen im zeitlosen Kampf der Geschlechter, angereichert mit unterschiedlichsten, auch schrägen Charakteren und mit teils komischen, teils tragischen Verwicklungen, Intrigen und Wendungen. Die Liebe wird auf Herz und Nieren geprüft, bis endlich doch zueinander gefunden wird... Erfreuen Sie sich am Wechselbad der Gefühle!

Zum Stück
Der florentinische Graf Claudio und der Edelmann Benedikt aus Padua kehren von einem erfolgreichen Feldzug zurück, in dem sie an der Seite des Prinzen Don Pedro von Aragon gekämpft haben. Sie alle werden von der wohlhabenden Leonata, Gouverneurin von Messina, und deren Schwester Antonia zur Erholung auf ihrem Gutshof empfangen. Don Juan, der unterlegene und unbeliebte Halbbruder des Prinzen, und seine rechte Hand Borachio sind ebenfalls dabei.

Im Zentrum des Stücks stehen zwei Liebespaare, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Einerseits Hero, Leonatas Tochter, und Claudio, deren schwärmerische Zuneigung durch eine bösartige Intrige Don Juans auf die Probe gestellt wird. Andererseits Beatrice, Leonatas Nichte, und Benedikt: Der scharfsinnigen und spitzzüngigen Kritikerin der Männer und dem überzeugten Junggesellen verhilft erst ein geheimer Plan des Prinzen und seiner MitverschwörerInnen zum Glück.

 

 

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PDF  Flyer Viel Lärm um nichts
PDF  Artikel Zürcher Unterländer vom 14.01.2011


Die Rollen und ihre Darsteller

 

Don Pedro  Prinz von Aragon   Lukas Bieri
 
Benedict  Edelmann aus Padua   Lenard Lutz
 
Claudio  Florentinischer Graf     Patrick Neidhart
 
Don Juan Don Pedros Halbbruder    Werni Rohrer
 
Borachio  Soldat in Don Juans Diensten    Rolf Aerne
 
Leonata  Gouverneurin von Messina    Susi Avvanzino
 
Antonia  Leonatas Schwester   Brigitta Schafer
 
Beatrice  Leonatas Nichte    Claudia Gebert
 
Hero  Leonatas Tochter    Marion Bischofberger
 
Margareta  Heros Kammerfrau    Mägi Bischofberger
 
Holzapfel  1. Wachsoldatin in Leonatas Diensten    Claudia Bernhard
 
Spiessrute  2. Wachsoldatin in Leonatas Diensten    Blanca Bruggmann
 
Landstreicherin   Margrith Goetze
 
Mönch      Walti Ochs
 
Ballgäste     Walti Ochs, Margrith Goetze, Blanca Bruggmann, Claudia Bernhard
 
 

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«Adel, Gift und Dynamit»

 

Plakat: Adel Gift & Dynamit

 

Kriminelle Komödie in 5 Bildern
nach der Geschichte
"Lord Arthur Savile's crime"
von

Oscar Wilde

Regie: Rafael Iten

 

 

Ein angekündigtes Verbrechen

Liebe Krimifreundinnen und Liebhaber der Komödie


Oscar Wilde war schon zu Lebzeiten bekannt für seinen scharfsinnigen Humor, mit dem er häufig die Kehrseite und die Vorurteile, das Verhalten und unbequeme Wahrheiten der Gesellschaften offen legte. Mit der Gesellschaftskomödie Adel, Gift und Dynamit (Original: Lord Arthur Savile's Crime, 1887) legte er eine "Studie über die Pflicht" mit Knalleffekt vor. Raffael Iten hat die schweizerdeutsche Theaterfassung des Stücks für Sie so inszeniert, dass sich mit Hochdruck süsse Versuchungen mit giftigem Allerlei abwechseln.

Eigentlich steht der Hochzeit des überglücklichen Lord William Savile mit der verliebten Sybil Merton nichts im Weg. Das Happy End wäre also perfekt. Aber damit die Geschichte nicht schon zu Ende ist, bevor sie so richtig begonnen hat, engagiert die noch immer misstrauische Lady Julia Merton, die Mutter der Braut, die weltberühmte Handleserin Podgers. Diese weissagt William im Geheimen, dass er einen Mord begehen werde.
Der für gewöhnlich sehr bodenständige Lord ist zwar entsetzt, möchte aber unter keinen Umständen das Leben mit seiner zukünftigen Frau Sybil gefährden. Nach dem Motto "Was du tun musst, das tue gleich" verschiebt er die bevorstehende Hochzeit, um den Mord vorher auszuführen. Tatkräftige Unterstützung erhält der junge Lord von seiner ergebenen Butlerin Baines und einem etwas merkwürdigen Anarchisten. Dennoch stellt sich das Morden für den zu Beginn noch optimistischen William als nicht so einfach heraus, obwohl es genügend potentielle Opfer in der Verwandtschaft hätte. Die gut gemeinten Ratschläge mehren sich gleichermassen wie Williams Schwierigkeiten...

 


 

PDF Flyer zum Stück

 


 

PDF Artikel Zürcher Unterländer vom 11. Januar 2012

 


 

PDF Artikel Kurier vom 13. Januar 2012

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Die Rollen und ihre Darsteller

 

Lord William Savile     Lenard Lutz
 
Sybille Merton     Claudia Gebert
 
Miss Baines Butler   Esther Wägeli
 
Dekan von Paddington     Werni Rohrer
 
Winkelkopf Anarchist   Rolf Aerne
 
Lady Julia Merton     Esther Bernhard
 
Lady Margarete Windermere     Mägi Bischofberger
 
Lady Clementina Beauchamp     Susi Avvanzino
 
Miss Podgers Chiromantistin   Jaqueline Küng
 
Nellie Zimmermädchen   Marion Bischofberger
 

 

Regie

Rafael Iten

 

Musikarrangements und -einspielungen

Christov Rolla
 
Bühne Peter und Thomas Benhard
Werni Rohrer
Mitarbeitende Malergeschäft Bernhard
 
Kostüme Christina Huber
 
Licht / Ton Peter Burri
Erich Näf
 
Maske Beauty & Style Academy, Zürich
 
Plakatgestaltung Rolf Aerne
 
PR Claudia Gebert
 
Probesouffleuse Margrith Götze
 
Beiz Beizenteam
 

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Bunbury

 

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Lied des Dr. Chasuble

gesungen von Walti Ochs

 

Doch Amors Pfeil trifft auch in späten Jahren,
weil er niemals auf den Kalender schaut,
so mancher reife Mann muss das erfahren,
und sucht sich hold errötend eine Braut,
und voll Verlangen hängt er bald an ihren Lippen,
und möcht auch noch an des Glückes Becher nippen,
oder vielmehr, er will sich jetzt daran berauschen,
und dann berauscht nur der geliebten Stimme lauschen,
und immer weiter ihre süssen Worte schlürfen,
und endlich einmal wirklich nur noch Mensch sein dürfen,
und Amor lächelt leise, und er spricht,
Warum denn nicht!

 


 

Das Lied vom Ernst

gesungen von Anja Lemcke und Claudia Gebert

 

Wenn ein Mann Ernst heisst, kann man ihm vertraun,
wenn ein Mann Ernst heisst, kann man auf ihn baun,
wenn ein Mann Ernst heisst und auch ernst ist,
dann ist es gut, wenn man nicht vergisst,
irgendwann und ganz ohne Aufhebens
stellt er sich ein, der Ernst des Lebens!

Wenn ein Mann, der Ernst heisst, ernst ist, dann zeigt er dir sonnenklar, dass es erst wird, ja dass es vielleicht noch niemals so ernst war,
und auf einmal geht dir da der volle Ernst der Lage auf,
und die Dinge nehmen allen Ernstes ernsthaft ihren Lauf.
Dann gib nach und sträub dich nicht vergebens,
das muss er sein, der Ernst des Lebens!

 

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Lied für Jack und Algernon

gesungen von Rolf Aerne und Werni Rohrer

 

Man muss sich mit dem Leben arrangieren,
schliesslich hat uns ja das Leben selbst an diesen Platz gebracht,
man darf sich für sein Geld doch nicht genieren,
Geld gehört ins Leben, weil es unser Leben leichter macht,

Denn gestehen wir es ehrlich,
viele leben sehr beschwerlich,
doch es kann nicht jeder gleich sein,
irgendjemand muss auch reich sein.

Wenn so viele unten schwitzen,
müssen ein paar oben sitzen,
so ist das doch allerorten,
bei den Menschen, bei den Torten.

Auf die Crème der obren Schichten,
kann die Welt doch nicht verzichten,
man darf den guten Platz niemals verlieren,
ist der gute Platz verlorn, dann gute Nacht!

Man muss sich mit dem Leben arrangieren,
schliesslich hat uns ja das Leben selbst an diesen Platz gebracht,
man darf sich in Gesellschaft nicht blamieren,
weil die bessere Gesellschaft unser Leben streng bewacht,

All die Freunde und Bekannten,
und die grässlichen Verwandten,
Onkel, Tanten, Nichten, Neffen,
muss man immer wieder treffen.

Fügt man sich in alle Zwänge,
kommt man zeitlich ins Gedränge,
einerseits will man dabei sein,
andrerseits will man auch frei sein.

Da muss man etwas erfinden,
um sich heimlich rauszuwinden,
und dann, frei von der Kontrolle,
fällt man endlich aus der Rolle,
denn man darf den Spass am Leben nicht verlieren,
ist der Spass erst mal vorbei, dann gute Nacht!

 

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